ZUKUNFT DENKEN UND HANDELN

GermanRetailLab e.V.
 

Aktuelles

Digitaler Wandel im Handel: Herbst-Meeting wirft einen Blick in die Zukunft

Anfang November fand das Herbst-Meeting vom GermanRetailLab in Aschheim bei München statt. Die Mitglieder des Vereins fanden sich bei dieser Generalversammlung zusammen, um sich über die Zukunft des Handels auszutauschen. Dass die Digitalisierung drastische Auswirkungen auf die Entwicklung der Branche hat, ist längst keine Frage mehr – sondern eine Tatsache. Auf der Suche nach einem pragmatischen Zugang, widmeten sich die Teilnehmer Strategien, wie sich der stationäre Handel in einem zunehmend komplexen gesellschaftlichen System erfolgreich (neu) positionieren kann. 

Im Zentrum allen gesellschaftlichen Wandels steht der Mensch. Zu verstehen, wie das menschliche Gehirn (besser) mit Komplexität umgeht, ist daher von entscheidender Bedeutung. In seinem Vortrag Künstliche Intelligenz – Geist aus Software hat Prof. Albrecht von Müller von der Parmenides Stiftung einen neuen Ansatz vorgestellt, der die zwei Welten von Mensch und Maschine miteinander verbinden könnte. Künstliche Intelligenz, so Professor von Müller, könne das menschliche Gehirn nicht ersetzen, aber das menschliche Denken in seiner Komplexität unterstützen. Dazu müssen Informationen so aufbereitet werden, dass sie dem Denken des Gehirns entgegen kommen. Einen nachhaltigen Denkimpuls lieferte Müller den GRL-Mitgliedern mit seiner Feststellung, dass Erfolg nichts anderes bedeute als Bewirtschaftung von Erkenntnisvorsprung. Im Bereich des Handels könnten Data Visualisation und Sentiment Analysis künftig zum Einsatz gebracht werden, um Kunden aktiv mitdenken zu lassen. Ein Beispiel für die Funktionsweise ist die neue Balance App, die Gefühle und Feedbacks der User analysiert, um Depressionsschüben vorzubeugen. Kann der stationäre Handel damit aber den Kampf gegen das Internet gewinnen? In seinem Vortrag sah Dominik Brokelmann, Geschäftsführer der Brodos AG, den „vernetzten Laden“ als künftigen Sieger aus diesem Kampf der Kanäle hervorgehen. In seinem aktuellen Buch beschreibt Brokelmann dieses Store-Konzept als die perfekte Kombination aus E-Commerce und stationärem Handel, aus Digitalisierung und persönlicher Customer experience. 

Der Online Handel hat sich 2017 wieder einen sehr hohen Marktanteil gesichert – für das Jahr 2017 wurde ein Umsatz in Höhe von 73 Milliarden Euro prognostiziert.  Doch für Brokelmann reichen der schnelle Service und der „best Price“, die große E-Commerce Unternehmen unschlagbar machen, nicht mehr: Der Kunde will vor allem Produkte mit allen Sinnen kaufen. Emotionen sind daher wie bereits von Müller erwähnt entscheidender Faktor bei den Kaufentscheidungen der User. Der „vernetzte Laden“ macht aus dem heute klassischen „entweder – oder“ ein „sowohl - als auch“ und verbindet die Vorteile beider Kanäle miteinander. Beispiel Kiosk: Ein kleiner Warenbestand im Laden wird über ein digitales Terminal mit einem riesigen Online-Sortiment ergänzt. Vorteile für den Händler: Geringe Kapitalbindung und große Upselling-Potenziale.

Die Zukunft des Handels sei sehr komplex, dezentralisiert, fragmentiert. In der Vernetzung regionaler Händler liege die Lösung. Ziel seines Store-Konzepts ist für Brokelmann das künftige Kundenverhalten gemeinsam aktiv zu entwickeln. Auch Rolf Karges, GRL-Vorstandsmitglied, sieht hier großen Handlungsbedarf. „Aktuell sind die großen Technologiekonzerne dabei, das Kundenverhalten auf den Onlinekanal zu prägen. Diese Konditionierung müssen wir durchbrechen und dafür sorgen, dass Google, Amazon und Co. den Handel nicht weiter vor sich her treiben.“

In seinem Vortrag Changing the way the world thinks liefert Andrej Nikonov von der Cognostics AG dafür das technologische Know-how und Handwerkszeug. „Künstliche Intelligenz und Machine Learning können dem stationären Handel einen entscheidenden Vorsprung verschaffen“, ist Prof. Vogler, Vorstandsvorsitzender des GRL, überzeugt. Was die Auswertung von Daten betreffe, so Vogler weiter, werden die maßgeblichen Insights bisher kaum verstanden, noch von den Entscheidern konsequent umgesetzt. Dabei liegt hier ungeahntes Potenzial, das mit den Methoden des Machine Learning gehoben werden könnte, meint Analyst Nikonov. Reinforcement Learning biete Lösungen für ein dynamisches Pricing und optimierte Kaufempfehlungen. Die Sentiment Analysis – die Cognostics AG arbeitet hier derzeit mit 80 Dimensionen! – eine verbesserte Auswertung der wertvollen Kunden Reviews. Letztlich helfe die gezielte Analyse von Daten dem Handel dabei, die Antwort auf die alles entscheidende Frage zu finden: Wem nützt was wann am meisten? Und es dann auch liefern zu können.

Auch bei Sascha Neubacher, Sales Manager der DCI Database for Commerce and Industry AG, stehen harte Fakten im Fokus – gepaart mit vielen Emotionen. Laut Neubacher sind mangelhafte Produktdaten für erhebliche Umsatzverluste im Online-Shopping verantwortlich: 66 Prozent der User brechen den Kauf auf Grund von fehlenden (oder falschen) Produktinformationen ab. Dabei gelte auch hier: Content is king! Letztlich sei ein Produkt nur so gut, wie seine Beschreibung. Diese – ausführlich, gut recherchiert und mit emotionalem story telling verbunden - sei in Zeiten der Digitalisierung wichtiger als je zuvor, erklärt Neubacher in seinem Vortrag. Gute Produktdaten schaffen Vertrauen. Gute Produktdaten schaffen uniqueness. Beides unverzichtbar, um sich in einem globalisierten, unendlichen, unübersichtlichen Angebot herauszuheben und durchzusetzen – online und offline.

Inspiriert von den Vorträgen der Gastredner planen die GRL-Mitglieder für 2018 einen neuen Arbeitskreis zum Thema „Digitalisierung und Big Data“ zu etablieren. „Wir sehen großes Potenzial bei unseren Kundendaten“, meint GRL-Mitglied Jörg Greimel. Angedacht ist ein Projekt zur spartenübergreifenden Datenauswertung mit Unterstützung der Cognostics AG. „Das wird uns wertvolle Insights liefern – mit einem repräsentativen Querschnitt vom Lebensmittelhandel über Fashion bis zum Bau-Gartenmarktsegment.“

Es bleibt also spannend: Das GRL entwickelt zukunftsweisende Lösungen für den Handel – aus einer völlig neuen Perspektive. Aus erster Hand. Erste Erkenntnisse werden für das nächste GRL-Meeting Ende Februar 2018 erwartet.


Interview mit zwei "Alten Hasen" - Der Handel im Gespräch mit den GRL-Experten Kendziora und Maus

Es war einmal: Im Extra zur 500. Ausgabe von Der Handel begeben sich die Handeslexperten Manfred Maus und Hans-Jürgen Kendziora auf eine spannende Handels-Zeitreise. 





Zukunft des Handels: Frühjahrs-Meeting in St. Wendel

Ende Februar fand das Frühjahrs-Meeting des GermanRetailLab e.V. in St. Wendel statt. Absolutes Highlight der zweitägigen Veranstaltung war die Besichtigung des „Innovative Retail Laboratory“ in der Zentrale der GLOBUS SB-Warenhaus Holding. Das anwendungsnahe Forschungslabor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) lässt hier die „Zukunft des Handels“ lebendig werden und zeigt wie der Supermarkt 4.0 aussehen könnte.

Intelligente Regale, Einkaufswagen mit Navi und Wursttheken, die auf jeden Fingerzeig reagieren

Dr. Gerrit Kahl nahm die GRL-Mitglieder mit auf einen Ausflug durch Smart Services, Big Data, innovative Multichannel-Strategien und digitale Kundenwelten im SB-Laden der Zukunft. Hier wird mittels RFID-Technologie ein Warenregal zum Müsli-Berater. Durch die Funkchips erkennt das intelligente Regal, welches Müsli herausgenommen wurde und zeigt auf einem Display die entsprechenden Produktinformationen an. Das erleichtert dem Kunden nicht nur den Produkt- und Preisvergleich, sondern kann ihn auch vor allergieauslösenden Inhaltsstoffen warnen.

Für große Begeisterung sorgten die Einkaufswagen mit Navi. Die SmartCarts arbeiten Produkt für Produkt die hochgeladenen Einkaufslisten ab: Sobald der Wagen das entsprechende Produkt scannt, wird es aus der Liste gestrichen. Besonders praktisch – gerade kurz vor Ladenschluss: Die intelligenten Einkaufswagen können Kunden zu den einzelnen Waren leiten und somit auf dem schnellsten Weg durch den Laden navigieren.
Die intelligente Wurst- oder Käsetheke der Zukunft macht zudem Schluss mit dem „Nein, die daneben“. Eingebaute Tiefenkameras erkennen ganz genau, worauf der Kunde da deutet und bieten auf einem Display gleich die zugehörigen Infos über Zutaten oder den passenden Wein an. Dadurch können Fachverkäufer noch bessere Beratung leisten. Die intelligenten Maschinen des „Innovative Retail Laboratory“ lieferten den GRL-Mitgliedern auch neue Impulse für anregende Diskussionen rund um das Thema „Digitalisierung“. Die Ideen fließen in einen neuen Workshop, der sich künftig intensiv mit der Bedeutung für den Einzelhandel beschäftigen wird.

Herzlich willkommen und auf Wiedersehen

Im Laufe des Meetings wurde Dr. Robert Poschacher, seit 2011 Bereichsverantwortlicher Produktmanagement und Kundenentwicklung bei Alnatura Produktions- und Handels GmbH, als neues Vereinsmitglied im Verein begrüßt. Das GRL umfasst somit aktuell 23 Vollmitglieder und sechs Fördermitglieder. 

Das nächste Herbst-Meeting von GermanRetailLab findet am 8. und 9. November in München statt. Im Fokus werden hier die Camp-Ergebnisse der Nachwuchsführungskräfte stehen.


Impressionen aus dem "Innovative Retail Laboratory" in St. Wendel:



Interview mit den Teilnehmern des GRL-Camp im handelsjournal

Anlässlich des GRL-Camps auf dem Herbstmeeting führte das handelsjournal ein ausführliches Gespräch mit den beteiligten GRL-Experten und Nachwuchsführungskräften. Interviewt wurden die Teilnehmer zur Nachwuchsführungsförderung innerhalb des Vereins sowie zur Zukunft des stationären Einzelhandels.



Unsere Pressemitteilung vom 14.02.2017







Erfolgsfaktor Unternehmenskultur

Empfehlungen des GermanRetailLab für den deutschen Einzelhandel

Digitaler Wandel, Online-Handel, demografische Veränderungen sowie drohender Fachkräftemangel sind nur einige Faktoren, die den deutschen Einzelhandel zunehmend unter Druck setzen. „Um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen, ist mehr notwendig, als nur neue Retail-Konzepte. Auch eine stärkere Fokussierung auf eine positiv gelebte Unternehmenskultur ist zwingend notwendig“, meint Hans-Jürgen Kendziora, ehemaliger Vorstand der real-SB-Warenhausholding und Geschäftsführer von Dehner GmbH & Co. KG und heutiges Vorstandsmitglied des GermanRetailLab e.V. (GRL).

Strategische Ziele und Grundsatzfragen

In einem speziellen Arbeitskreis „Strategie und Grundsatzfragen“ widmen sich Kendziora und seine Kollegen Jörg Greimel, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pflanzen Kölle, Dr. Robert Poschacher, Geschäftsbereichsleiter Alnatura, sowie Rolf Karges, Vorstand der W-E-G Stiftung, auf Führungsebene strategischen Aufgaben und Grundsätzen (wie zum Beispiel „Grundsätze für Führung und Zusammenarbeit“). Zum Thema „Positive Unternehmenskultur als Basis des Erfolges“ haben die Experten nun einige Empfehlungen herausgearbeitet, die speziell für Handelsunternehmen von Nutzen sein können.

Kernfaktoren für eine positive Unternehmenskultur

Dafür haben die erfahrenen Manager sieben Kernfaktoren bestimmt, an denen man Unternehmenskultur spüren und erkennen kann:

     1. die Verantwortung,

     2. das Verhalten,

     3. der Entscheidungsprozess,

     4. die Prioritätensetzung,

     5. die Informationskultur,

     6. die Integrationsfähigkeit sowie

     7. die Konflikt- und Kritikfähigkeit.

Verantwortung, Verhalten, Entscheidung – die Basis

Gerade wenn es um erfolgreiche Führung und Zusammenarbeit geht, gilt es einige Grundsätze zu beachten. „Wichtig ist, zu erkennen, dass in ‚Verantwortung‘ das Wort ‚Antwort‘ steckt“, so Dr. Robert Poschacher. Das bedeutet, dass ein Unternehmen jederzeit in der Lage sein muss, seinen Kunden, Mitarbeitern und Partnern Antworten auf wesentliche Fragen zu geben und eine aktive Mitgestaltung möglich macht. Für das Verhalten von Menschen im Allgemeinen und Führungskräften im Besonderen sind Glaubwürdigkeit und Vertrauen wesentliche kulturelle Einflussfaktoren. „Ohne diese beiden Faktoren gibt es schlichtweg keine Kultur“, wie Jörg Greimel es auf den Punkt bringt. Glaubwürdigkeit, die Übereinstimmung von Verhalten und Gesprochenem, sei wesentlich für die positive Wahrnehmung eines Unternehmens, so Greimel weiter. In Bezug auf Entscheidungen in einer gelebten Unternehmenskultur ist es wichtig, dass diese partizipativ getroffen werden; also unter Einbindung jener, die in der Sache kompetent sind, sowie derjenigen, die von der Folge der Entscheidung betroffen sind. Zu vermeiden gilt es, dass überhaupt keine Entscheidungen getroffen werden. „Besser die zweitbeste Entscheidung treffen, als keine Entscheidung treffen“, betont GRL-Vorstandsmitglied Rolf Karges. Die richtigen Dinge im Rahmen einer Priorisierung zu erledigen, ist ein ebenso notwendiger Baustein.

Unternehmenskultur und Identifikation

Die Unternehmenskultur ist wesentlich für die Identifikation mit einem Unternehmen – für alle Stakeholder. „Wir müssen daher an einer positiven Kultur arbeiten, die jeden Einzelnen, sei es Kunden oder Mitarbeiter, ernst nimmt und wertschätzt“, so Hans-Jürgen Kendziora. Auch bei der Suche nach passenden Mitarbeitern erweisen sich die Werte eines Unternehmens als immer wichtiger. Gerade für Mitarbeiter wichtig: Konkret, schnell, offen, glaubwürdig, wahrhaftig und regelmäßig informiert zu werden. Neben einer offenen Informationskultur sind Integrationsfähigkeit, sowie die Konflikt- und Kritikfähigkeit für die Experten des GRL wichtige Säulen der Unternehmenskultur. Wesentlich ist es, dass die Unternehmenskultur unterschiedliche Meinungen akzeptiert und dass um die beste Lösung gerungen wird – für alle. Dabei sollten immer Fakten von Meinungen getrennt werden, empfehlen die Experten des GRL. Das erleichtert den täglichen Umgang und sorgt für ein respektvolles Miteinander im Unternehmen.


Pressemitteilung vom 14.02.2017
GRL_PM Unternehmenskultur.pdf (183.21KB)
Pressemitteilung vom 14.02.2017
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Neue Impulse für den Handel

Update vom Herbst-Meeting 2016 in Berlin

Anfang November trafen sich die Mitglieder des GermanRetailLab zum Herbst-Meeting in Berlin. Mit den Folgen des digitalen Wandels und innovativen Retail-Konzepten standen zwei drängende Zukunftsthemen der Branche im Mittelpunkt des Treffens. U.a. auch im Impulsvortrag von Dr. Birte Gall, Gründerin der Berlin School of Digital Business (BSDB), wurde deutlich: Um den digitalen Wandel aktiv zu gestalten ist eine neue Unternehmens- und Führungskultur notwendig. Dazu gehört der Aufbau von unternehmensübergreifenden Netzwerken ebenso wie der Einsatz digitaler Technologien. Die Experten des GRL sind überzeugt: Eine transparente Informationskultur ist dabei von größter Bedeutung. Technologisches Know-how wird in allen Geschäftsbereichen immer wichtiger. Denn: Der stationäre Einzelhandel unterliegt nicht nur einem immer schärfer werdenden Wettbewerb um Kunden, sondern auch um Nachwuchskräfte.

Um den Nachwuchs ging es auch im parallel laufenden Camp: Zum Kick-Off trafen sich Nachwuchsführungskräfte aus den assoziierten Unternehmen, um den diesjährigen Camp-Projektauftrag in Angriff zu nehmen. Diesmal geht es darum, Praxis-Lösungen zu finden, um die Frequenz zu erhöhen und neue Kunden zu generieren. Ebenfalls auf großes Interesse unter den Mitgliedern sind die Gast-Beiträge von zwei Start-ups der BSDB gestoßen, die ihre erfolgreichen digitalen Geschäftsmodelle vorstellten, die auch dem stationären Handel entscheidende Marktvorteile sichern können.

Das nächste Treffen ist für Ende Februar 2017 geplant:  Neben ersten Erkenntnissen aus dem Camp erwartet die Mitglieder unter anderem ein Besuch des Innovative Retail Laboratory (IRL), der wieder einen Einblick in das „Einkaufen von Morgen“ gewährt.

Pressemitteilung vom 06.12.2016
GRL_PM Herbstmeeting.pdf (190.15KB)
Pressemitteilung vom 06.12.2016
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Beitrag über das GermanRetailLab in "ANWR News"

Die Mitglieder des GermanRetailLab treffen sich in regelmäßigen Abständen, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Handelsbranche auszutauschen. Besonders im Vordergrund steht die Förderung talentierter Nachwuchskräfte für die Einzelhandelsbranche. Das Herbstmeeting fand am 08. und am 09. November in Berlin statt.

Beitrag in ANWR News
ANWR_News.pdf (309.76KB)
Beitrag in ANWR News
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Ergebnisreicher Erfahrungsaustausch in Frankfurt

Update vom ersten GRL-Meeting 2016


Auf dem Frühjahrs-Meeting Ende Februar in Frankfurt standen erneut wichtige Zukunftsthemen des Handels auf dem Programm. So haben diesmal interessante Kurzvorträge dem Auditorium neue Impulse für anregende Diskussionen gegeben, die auch in den vier GRL-Arbeitskreisen weitergeführt werden: Frau Schmidt-Willaker von der GfK (GRL-Fördermitglied seit Gründung) hat einen spannenden Vortrag zum Thema „Consumer´s Connectivity und die Auswirkungen auf den Handel“ gehalten und Herr Dr. Kahl hat das „Innovative Retail Laboratory“ vorgestellt, ein anwendungsnahes Forschungslabor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), das in der Zentrale der GLOBUS SB-Warenhaus Holding in St. Wendel eingerichtet ist und einen Einblick in das „Einkaufen von Morgen“ gewährt.

Zudem wurde auf dem ersten General-Meeting Jörg Greimel, Geschäftsführer Pflanzen Kölle Gartencenter GmbH & Co. KG, als neues Vereinsmitglied aufgenommen. Das GRL umfasst somit aktuell 24 Vollmitglieder und sechs Fördermitglieder. Darüber hinaus beschloss die Vollversammlung die Erweiterung des Vorstandes auf fünf Mitglieder und freut sich mit Dr. Alexander Frech, Senior Vice President der Österreichischen Post AG, einen weiteren hochkarätigen Handelsexperten im Vorstand zu begrüßen.

Anfang November findet das nächste GRL-Camp statt, ein Workshop für talentierte Nachwuchskräfte, welche die einmalige Chance erhalten, sich hautnah von den Größen der Branche inspirieren zu lassen und von deren Erfahrung zu lernen. Die GRL-Arbeitskreise formulieren auf Basis ihrer Erkenntnisse Projektaufträge für das diesjährige GRL-Camp, das sich diesmal mit den Themenfeldern „Mobile Retail Solutions“ und „Ausbau von Kanalvielfalt“ sowie „Cross-Selling“ beschäftigen soll. Die Camp-Ergebnisse der Nachwuchsführungskräfte werden wie immer auf dem zweiten General-Meeting des GRL am 09. und 10. November 2016 in Berlin präsentiert. Zudem steht der Besuch von innovativen Retail-Konzepten auf dem Programm.



Impressionen vom Frühjahrs-Meeting des GRL


Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Pressemitteilung:

Pressemitteilung vom 08.03.2016
PDF zum Download
GRL_Mär2016_PI.pdf (174.84KB)
Pressemitteilung vom 08.03.2016
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Unsere Pressemitteilung vom 16. Dezember 2015

GRL-Thinktank gründet 2016 neuen Arbeitskreis

Neuer Arbeitskreis „Strategie und Grundsatzfragen“ des GermanRetailLab bündelt 200 Jahre Handelserfahrung

Das GermanRetailLab, der 2014 von namhaften Managern des deutschen Handels gegründete Thinktank, beschloss auf dem General-Meeting im November die Gründung eines neuen Arbeitskreises „Strategie und Grundsatzfragen“. Die Runde ausgewiesener Handelsexperten bündelt über 200 Jahre an Handelserfahrung und widmet sich den Schlüsselthemen auf der Führungsebene des deutschen Einzelhandels. Der Arbeitskreis fungiert als wichtige strategische Ergänzung der drei operativen Arbeitskreise, die sich bereits seit Sommer 2015 intensiv mit den wichtigen Zukunftsthemen Omni-/ Multichannel, Frequenzerhöhung und Kundenmanagementsysteme (CRM) befassen.Das GermanRetailLab (GRL) hat sich mit seiner Gründung die Aufgabe gestellt, die wichtigen, manchmal auch brennenden Zukunftsthemen für den deutschen Handel zu identifizieren und mit bedarfsgerechten, praxisorientierten Lösungen auf die aktuellen Problemstellungen zu reagieren. Bereits im Sommer 2015 wurden hierfür drei operative Arbeitskreise als neue Instrumente eingeführt, die einen noch engeren und intensiveren fachlichen Austausch zwischen den GRL-Mitgliedern und jungen Nachwuchsführungskräften sowie High Potentials der Partnerunternehmen ermöglichen.

Zukunftsthemen des Handels
Auf dem zweiten General-Meeting im November wurden nun die ersten Ergebnisse der  operativen Arbeitskreise zu den Themen Omni-/Multichannel (inklusive Mobile Strategien) und Kundenmanagementsysteme (CRM) präsentiert. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit in mehreren innovativen Ideen- und Impuls-Workshops beschloss die Mitgliederversammlung die Arbeitskreise auch langfristig mit der Entwicklung von Methoden und Modellen für diese Kernthemen des GRL zu betreuen. Gleichzeitig wurde im intensiven Diskurs der 15 versammelten Handelsexperten – darunter u.a. Prof. Dr. Utho Creusen, ehemaliger Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding, der Vorstandsvorsitzende der Adler Modemärkte Lothar Schäfer, Dr. Alexander Frech, Senior Vice President der Österreichischen Post AG, sowie Dr. Wolfgang Link, Präsident Toys ‚R‘ Us Europe – auch offenbar, dass eine strategische Ergänzung der operativen Arbeitskreise sinnvoll und notwendig ist.

Geballte Handelskompetenz
Daher gründet das GermanRetailLab 2016 einen neuen Arbeitskreis „Strategie und Grundsatzfragen“. Dieser wird im Gegensatz zu den übrigen Arbeitskreisen nur aus GRL-Mitgliedern bestehen und widmet sich auf Führungsebene strategischen Aufgaben und Grundsätzen (wie z.B. „Grundsätze für Führung und Zusammenarbeit“ und „Positive Unternehmenskultur als Basis des Erfolges“). Unter der Leitung der Vorstandsmitglieder Hans-Jürgen Kendziora und Rolf Karges versammelt der neue Arbeitskreis die geballte Kompetenz des GRL mit über 200 Jahren Handelserfahrung. Weitere Mitwirkende bisher sind: OBI-Gründer Prof. Manfred Maus, Dr. Peter Wüst, Hauptgeschäftsführer des BHB-Handelsverbandes, und Prof. Dr. Marc Knoppe, Vorstandsvorsitzender des European Institute of Management AG (EuWiM AG) und Professor für Internationales Handelsmanagement.

Strategische Ziele
Die Branchenexperten verfolgen damit in erster Linie die grundsätzlichen Ziele des GermanRetailLab: „Durch die enge Zusammenarbeit in einem neuen Arbeitskreis wollen wir gezielte strategische Ansätze für einen zukunftsweisenden Umgang mit den aktuellen Veränderungen im deutschen Handel entwickeln. Das betrifft auch grundsätzliche Fragen wie Führungsqualität und Unternehmenskultur“, erläutert Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Kendziora. „Letztlich ist unser strategischer Arbeitskreis auch ein Instrument der Imagepflege für den deutschen Handel“, so der Leiter des Arbeitskreises. Wie für das GRL im Allgemeinen stehen auch hier Konzepte für eine innovative und zugleich nachhaltige Förderung und Entwicklung von Führungskräften im Fokus.

Pressemitteilung vom 16.12.2015
PDF zum Download
GRL_Dez2015_PI.pdf (46.48KB)
Pressemitteilung vom 16.12.2015
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Creating the future -

Neues vom GRL-Meeting November 2015

Auf dem zweiten jährlichen „General-Meeting“ des GermanRetailLab e.V. am 11. und 12. November 2015 standen die im Sommer 2015 gegründeten operativen Arbeitskreise mit den Themen „Omni-/Multichannel“ und „Frequenzerhöhung“ im Mittelpunkt. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit und der Präsentation der zukunftsweisenden Ergebnisse, beschlossen die GRL-Mitglieder, die Arbeitskreise langfristig mit der Entwicklung der Kernthemen des GRL zu betreuen. Darüber hinaus wurde für das kommende Jahr die Gründung eines weiteren Arbeitskreises „Strategie und Grundsatzfragen“ beschlossen, der von den beiden Vorstandsmitgliedern Hans-Jürgen Kendziora und Rolf Karges geleitet wird.

Ein weiteres Veranstaltungshighlight war die Präsentation der Projektaufgabe des diesjährigen GRL-Camps. Die sechs jungen Nachwuchsführungskräfte aus den Unternehmen Schuh 2000/ANWR Schuh GmbH, Österreichische Post AG, ADLER Modemärkte AG und NKD Services GmbH stellten dem hochkarätigen Publikum ihre Analysen und Konzepte zum Thema „Customer Journey“ sowie praxisnahe Ansätze zur bedarfsgerechten Umsetzung in den beteiligten Unternehmen vor. Die High Potentials zeigten übereinstimmend, dass zielgerichtete Innovation im Handel Mut zur Veränderung braucht und den Willen, die Herausforderungen der digitalen Revolution anzunehmen, um Kunden langfristig zu binden.

Die bisherigen Ergebnisse der 2015 neu gegründeten Arbeitskreise wie des diesjährigen GRL-Camps weisen den Weg für das kommende Jahr: Die intensive Zusammenarbeit von Nachwuchsführungskräften und den erfahrenen Handelsexperten des GRL identifiziert aktuelle Herausforderungen und formuliert unmittelbar praxisnahe und umsetzbare Lösungsansätze für den Einzelhandel 2.0.

Die Arbeitskreise des GermanRetailLab e.V.

Operative und strategische Intensivierung der fachlichen Zusammenarbeit

Seit Sommer 2015 treffen sich die Mitglieder des GermanRetailLab e.V. in drei speziellen Arbeitskreisen, die sich ausführlich mit den operativen Zukunftsthemen des GRL befassen. In Ergänzung zu den sog. „General-Meetings“, die zwei Mal im Jahr stattfinden (meist im Frühjahr und Herbst), wird durch die regelmäßigen Treffen der operativen Arbeitskreise der fachliche Austausch noch weiter intensiviert. Die Workshops widmen sich den aktuellen Kernthemen des GRL: Omni-/Multichannel inkl. Mobile Strategie, Frequenzerhöhung und Customer Relationship Management (CRM). Zu den Aufgaben dieser neuen Institution des Vereins zählt darüber hinaus die Entwicklung neuer Aufgaben, die in den GRL-Camps von den teilnehmenden Nachwuchsführungskräften bearbeitet werden sollen. Ein weiteres Novum: Die Arbeitskreise sind offen strukturiert und bestehen aus GRL-Mitgliedern, die als Mentoren fungieren, sowie Fachleuten und Nachwuchsführungskräften der Partnerunternehmen des GRL. 2016 wird ein weiterer Arbeitskreis für besondere strategische Aufgaben gegründet, der von den beiden Vorstandsmitgliedern Hans-Jürgen Kendziora und Rolf Karges geleitet wird.

Was sind die wichtigsten Innovationen, die ein Handelsunternehmen benötigt?

Anregende Diskussionen auf dem GRL-Juni-Meeting in Hamburg

Gut ein Jahr nach Gründung des GermanRetailLab e.V. trafen sich die Mitglieder Anfang Juni 2015 im Hamburger Traditionshotel Louis C. Jacob, um die neuen Weichen für die GRL-Arbeit zu stellen. Neben dem Kurzvortrag „Hollywood meets Consumer  -  auf der Jagd nach dem hybriden Kunden“ von Warner Bros.-Manager Karsten Vogt, diskutierte der Kreis, was der Handel von der Medienbranche lernen könnte und welche Innovationen künftig ein Handelsunternehmen haben müsste.

Man einigte sich auf vier Themen, die nun in Arbeitsgruppen intensiv weiterentwickelt werden sollen: Omni-/Multichannel, Frequenzerhöhung, Mobile Strategie und CRM. Die vier Arbeitsgruppen werden nicht nur aus GRL-Mitglieder bestehen, sondern sollen durch entsprechende Fachleute und High Potentials aus den (beteiligten) Unternehmen ergänzt werden. Damit soll der Erfahrungsaustausch innerhalb des GRL-Kreises zunehmend intensiviert werden und auch eine konstante Weiterentwicklung und Nachhaltigkeit der für das GRL wichtigen Zukunftsthemen gewährleistet sein. Erste Ergebnisse sollen auf dem nächsten Treffen präsentiert werden, das Mitte November stattfinden wird.

Unsere Pressemitteilung vom 04. März 2015

Experten arbeiten mit Nachwuchs an Innovationskozepten für den Handel


Thinktank GermanRetailLab wächst und legt Ziele für 2015 fest

Die Bilanz des erst vor acht Monaten gegründeten Handels-Thinktanks GemanRetailLab e.V. kann sich sehen lassen: Der Verein konnte die Zahl seiner Mitglieder 2014 um rund die Hälfte steigern, das erste Nachwuchs-Camp produzierte bereits spannende Ergebnisse – „und in drei Unternehmen werden die Impulse aus der gemeinsamen Arbeit unserer gestandenen Handelsmanager und ambitionierten High Potentials bereits in diesem Jahr in konkreten Projekten umgesetzt“, resümierte der Vorstandsvorsitzende Thomas Vogler nach der Jahreshauptversammlung auf Schloss Reichenschwand zufrieden.

Mit dem GermanRetailLab (GRL) entstand auf Initiative von rund einem Dutzend renommierter Handelsexperten im vergangenen Jahr ein Thinktank, der die Förderung des Einzelhandels und seines Images sowie die Entwicklung strategischer Antworten auf die drängenden Zukunftsthemen der Branche zum Ziel hat. Im Zentrum seiner Aktivitäten steht die Förderung von Nachwuchsführungskräften – und das Angebot, die Expertise erfahrener Handelsmanager für deren Entwicklung zu nutzen. Dazu wurden Anfang Januar erstmals zehn High Potentials zum ersten GermanRetailLab Camp eingeladen. Dort setzten sie sich zwei Tage lang intensiv mit Themenaufträgen auseinander, die ihre Mentoren zuvor für sie erarbeitet hatten.


Imagepflege ist Branchenaufgabe


Die Ergebnisse präsentierten sie dieser Tage auf der Jahreshauptversammlung des mittlerweile auf 26 Mitglieder angewachsenen Gremiums: Strategievorschläge für einen konstruktiven Umgang mit den laufenden Veränderungen im Handel sowie die Chancen, die der Handel durch einen proaktiven Umgang mit Diversity gewinnen kann. „Es zeigte sich: Wir sind hier im Hinblick auf Strukturen und die Qualität der Führung ebenso gefordert wie in puncto Imagepflege. Letzteres kann zwar nur unternehmensübergreifend gelöst werden – aber auch dazu liefert das GRL die perfekte Ausgangsbasis“, sagt Thorsten Schmitz, Geschäftsführer Vertrieb der Rudolf Wöhrl AG und ebenfalls im GRL-Vorstand. Die Rudolf Wöhrl AG gehört, neben NKD und Adler, auch zu den Unternehmen, welche die Camp-Arbeit ihrer Talente bis zum Herbst in konkreten Projekten umsetzen wollen.


"Who is Who" des Handels wächst

Ein wichtiger Punkt auf der Agenda der Versammlung war – neben der Diskussion weiterer Maßnahmen zur Stärkung des Handels – auch die Aufnahme von neun weiteren Mitgliedern. Dazu gehörten unter anderem der NKD-CEO Frank Beeck, der frühere ALDI-Geschäftsführer Dieter Brandes, der Vorstandsvorsitzende der Adler Modemärkte, Lothar Schäfer, Poco-Domäne Gründer Peter Pohlmann sowie Dr. Wolfgang Link, President Toys ‚R‘ Us Europe. Sie werden an der Seite von prominenten GRL-Mitgliedern der ersten Stunde, darunter OBI-Gründer Prof. Manfred Maus oder der ehemalige Geschäftsführer der Media-Saturn-Holding, Prof. Dr. Utho Creusen, in diesem Jahr vor allem Innovationsthemen im Handel adressieren. Das nächste Treffen des GermanRetailLab dazu ist für die Jahresmitte angesetzt; die nächsten Camps werden an je zwei Tagen im Juli und November stattfinden.


Pressemitteilung vom 04.03.2015
PDF zum Download
GRL_Feb2015_PI.pdf (184.79KB)
Pressemitteilung vom 04.03.2015
PDF zum Download
GRL_Feb2015_PI.pdf (184.79KB)


 


Beitrag über das GermanRetailLab in "DER HANDEL"


Artikel „Wir dürfen keine Angst haben“ aus DER HANDEL 01/2015
Der Handel_2015_01.pdf (261.75KB)
Artikel „Wir dürfen keine Angst haben“ aus DER HANDEL 01/2015
Der Handel_2015_01.pdf (261.75KB)


Exklusiver Expertenaustausch auf Schloss Reichenschwand

Knapp 25 Handelsexperten trafen sich am 11. und 12. November 2014 zur Auftaktveranstaltung des GermanRetailLab. Im Fokus stand dabei das Thema „Neue Anforderungen an die Führung von Handelsunternehmen/ Sozial-ethisches Verhalten für alle“, das im Gründungsjahr von den Mitgliedern ausgewählt wurde. Gespannt verfolgten die Teilnehmer dem Vortrag des renommierten Handels- und Personal-Experten Prof. Dr. Utho Creusen (ebenfalls Gründungsmitglied), der u.a. wichtige Impulse für den nachfolgenden „Open Space“-Teil gab. In Kleingruppen wurden dort Projektaufgaben für das kommende GRL-Camp erarbeitet bzw. festgelegt. Ende Januar 2015 werden diese Projektaufgaben zu den Themen „Wandel erkennen“ und „Neue Generation/Diversitiy“ im ersten GRL-Camp von ausgewählten High Potentials weiter ausgearbeitet. Die Präsentation der Ergebnisse des Camps wird von den GRL-Mitgliedern bereits mit Spannung erwartet – und ist für Ende Februar 2015 geplant.

Unser nächstes Treffen 

Das nächste GRL-Treffen findet am 11. und 12. November 2014 statt. Im Fokus steht dabei das Thema „Neue Anforderungen an die Führung von Handelsunternehmen/ Sozial-ethisches Verhalten für alle“, das im Gründungsjahr von den Mitgliedern ausgewählt wurde – unter anderem wird der renommierte Handels- und Personal-Experte Prof. Dr. Utho Creusen (ebenfalls Gründungsmitglied) einen Impulsvortrag halten.

In einem „Open Space“-Teil werden in Kleingruppen die Projektaufgaben für das kommende GRL-Camp erarbeitet bzw. festgelegt. Am 26. und 27. Januar 2015 werden dann diese Projektaufgaben im ersten GRL-Camp von High Potentials weiter ausgearbeitet.  

Die Präsentation der Ergebnisse (aus dem GRL-Camp) ist für den 23./24. Februar 2015 geplant.

Unsere Pressemitteilung vom 21. Mai 2014

Führende deutsche Handelsmanager gründen gemeinsamen Thinktank


Who-is-Who entwickelt im GermanRetailLab Konzepte für die Zukunft des Handels


Reichenschwand – Wenn gestandene Handelsmanager, wie der ehemalige OBI-Chef Prof. h.c. Manfred Maus, der frühere Geschäftsführer von Dehner und real, Hans-Jürgen Kendziora und Dr. Bernd Vogt, dessen Name eng mit der Expansion des OTTO Konzerns verbunden ist, mit rund einem Dutzend weiterer Handelsexperten in einem kleinen fränkischen Wasserschloss in Klausur gehen, horcht die deutsche Handelslandschaft auf. Und das zu Recht: Anfang dieser Woche gründete eine bemerkenswerte Riege gestandener Handelsmanager auf Schloss Reichenschwand das GermanRetailLab. Der als Verein konstituierte Bund hat die deutschland- und europaweite Förderung des Einzelhandels, die Verbesserung seines Images sowie die Entwicklung von Antworten auf die drängenden Zukunftsthemen der Branche zum Ziel.

Impulsgeber für den Handel der Zukunft

Das GermanRetailLab (GRL) will eine Kombination aus Management-Strategie und Impulsgeber bei der Personalentwicklung für Nachwuchsführungskräfte sein. Besonders wichtig ist den Gründungsmitgliedern der Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den erfahrenen Managern und Unternehmenslenkern mit den Handelsexperten von morgen: Gelebte Praxis statt graue Theorie bestimmt die Inhalte der gemeinsamen Arbeit. Auf der Gründungsversammlung des jungen Thinktanks, die Anfang dieser Woche auf Schloss Reichenschwand bei Nürnberg stattfand, wurde der hochkarätige Vorstand gewählt: Darin Dehner- und real-Manager Hans-Jürgen Kendziora, der ehemalige Personalentwickler der Karstadt AG, Rolf Karges, der Geschäftsführer der WÖHRL Akademie, Dr. Sebastian Gradinger, sowie WÖHRL Geschäftsführer Thorsten Schmitz. Den Vorsitz übernahm der Experte für Handelsmanagement Prof. Dr. Thomas Vogler.
 

Führungskonzepte erarbeiten – Erfahrung teilen

Im Moment zählt die Institution ein gutes Dutzend Mitglieder, die einen prominenten Ausschnitt aus dem Who-is-Who der deutschen Handels- und Personalentwicklungslandschaft bilden. Die Handelsexperten erhoffen sich aus ihrer Zusammenarbeit „starke Impulse für interne Problemstellungen, aber auch Know-how-Entwicklung und mediale Aufmerksamkeit als aktiver Zukunftsgestalter“, so Hans-Jürgen Kendziora für den Vorstand des GRL. Bereits im November trifft sich der GRL e.V. zur nächsten Veranstaltung auf Schloss Reichenschwand. Im Fokus des Meetings steht dann das Thema „Führung“, welches bereits im Vorfeld der Gründung festgelegt und von den Experten in Kleingruppen erarbeitet wurde. Um die inhaltliche Arbeit des Vereins weiter voranzutreiben, wird sich die prominente Runde auch mit der Ausgestaltung des ersten GRL-Camps befassen: Einer Veranstaltung für talentierte Nachwuchskräfte, welche die einmalige Chance erhalten, sich hautnah von den ganz Großen der Branche inspirieren zu lassen und von deren Erfahrung zu lernen. Das erste Camp soll bereits im Januar 2015 stattfinden. „Genau hier findet die inhaltliche Arbeit statt: Die erfahrenen Experten geben den Anstoß und der Nachwuchs sucht nach den Lösungen“, betont der renommierte Handelsexperte Prof. Dr. Utho Creusen, der auch zu den GRL-Mitgliedern der ersten Stunde gehört. „Wir sind sehr gespannt auf die ersten Präsentationen und den Wissensvorsprung, den unsere Young Professionals dank dieser bisher einmaligen Initiative gewinnen.“

Pressemitteilung vom 21. Mai 2014
PDF zum Download
GRL-PI_ Gründung_210514_pdf.pdf (239.55KB)
Pressemitteilung vom 21. Mai 2014
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Es tut sich was im Handel…!

Das Jahresprogramm des GermanRetailLab


Zu Beginn jedes Jahres (meist im Februar) identifizieren und bestimmen die Mitglieder des GRL in einer Kick-Off-Veranstaltung die aktuellen Themen für die gemeinsame Arbeit des anstehenden Jahres. Die Aufgaben dazu werden in Form von klaren Projektbeschreibungen festgelegt, welche von High Potentials in den folgenden GRL-Camps zu Konzepten ausgearbeitet werden. Erklärtes Ziel ist es, keine theoretischen Abhandlungen zu erhalten, sondern praxisnahe, bedarfsgerechte und umsetzbare Lösungen, die auf die jeweiligen Unternehmen adaptiert werden können.  

Die Ergebnisse aus den Camps werden zum Ende des Jahres jeweils von den High Potentials in der GRL-Abschluss-Veranstaltung präsentiert. Der Auftritt vor der hochkarätigen Runde der GRL-Mitglieder und die Erfahrung aus der professionellen Prüfung der Präsentationsteile bieten sowohl eine große Herausforderung als auch Chance für die jungen Führungskräfte. Zugleich ist dies ebenso eine Bereicherung für die erfahrenen Entscheidungsträger. Die Ergebnisse der Veranstaltung liefern wiederum die Basis für die Identifizierung der nächsten Jahres- und Camp-Themen, mit denen das neue Jahresprogramm des GermanRetailLab in die kommende Runde geht.  

Neben den Camps und den beiden großen Jahres-Events bietet das GermanRetailLab seinen Mitgliedern einen idealen Rahmen für den Austausch auf Augenhöhe: Wo Branchenexperten mit unterschiedlichen Exzellenz-Profilen unter sich sind, können nur wertvolle, neue Impulse entstehen, von denen jeder einzelne Teilnehmer ebenso wie die gesamte Branche profitieren kann. 

Gestalten Sie die Zukunft des Handels mit –
und werden Sie Mitglied im GRL!
Sprechen Sie uns gerne an, wir freuen uns über Ihr Interesse!